UN-Roundtable zum Stand der Pressefreiheit in Deutschland
Irene Khan, United Nations Special Rapporteur on freedom of expression, befindet sich für 10 Tage für einen offiziellen Besuch in Deutschland. Die Vereinten Nationen organisieren daher drei Roundtable, zu der bestimmte Organisationen wie der DPV und die bdfj eingeladen werden. Zum Start findet die Veranstaltung in Berlin statt, zwei weitere folgen in Leipzig und Köln. Dabei stellt die UN-Berichterstatterin für die Meinungsfreiheit ihre Arbeit vor und gewährt Einblicke in die Umsetzung des Engagements. Die geladenen Verbände wiederum erläutern ihre Tätigkeit für die Pressefreiheit und geben ihre Sicht auf den Stand der Meinungsfreiheit in Deutschland wieder, wobei einzelne Probleme, Schicksale und Praxisbeispiele hervorgehoben werden. Aufgrund der Wetterbedingungen samt großflächigem Ausfall des Personennahverkehrs können die Vertreter von DPV und bdfj kurzfristig nicht persönlich teilnehmen.
Crossmediales Arbeiten: Vom Text zum Podcast, vom Video zur Social-Media-Story
Unser erstes Online-Seminar im neuen Jahr zeigt, wie Sie Inhalte crossmedial aufbereiten – vom klassischen Artikel bis zum Podcast, vom Video bis zur Social-Media-Story. Wie lässt sich beispielsweise eine gute Geschichte in verschiedene Formate übersetzen? Mit vielen praktischen Tipps für die Umsetzung im journalistischen Alltag. Hier lernen Sie von unserem Dozenten Walther Bruckschen, wie Sie journalistische Inhalte effektiv für verschiedene Kanäle aufbereiten und Ihre Reichweite durch crossmediales Storytelling steigern. Das Webinar für alle Journalisten, Kreative und Medienschaffende, die ihre Themen plattformübergreifend denken und neue Erzählformate nutzen möchten, ist sehr gut besucht. Denn plattformübergreifende Inhalte versprechen mehr beruflichen Erfolg!
Online-Seminar Journalismus und KI: Chancen, Risiken und Rahmenbedingungen
Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert den Journalismus und eröffnet neue Möglichkeiten – von automatisierten Recherchen bis zur Content-Erstellung. Doch welche Chancen bietet diese Technologie wirklich, und welche Risiken birgt sie? Im heutigen Webinar erfahren Journalisten, wie KI die Medienbranche beeinflusst und welche rechtlichen und ethischen Aspekte Journalisten beachten müssen. Unser Experte, der Rechtsanwalt und Journalist Olaf Kretzschmar beleuchtet praxisnah die Auswirkungen von KI auf Arbeitsprozesse, Urheberrechte und Datenschutz. Die Teilnehmer erhalten einen fundierten fundierten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von KI im Journalismus und lernen, wie sie Chancen nutzen und rechtliche sowie ethische Fallstricke vermeiden können. Dieses Webinar richtet sich an Journalisten, Redakteure und Medienschaffende, die die Potenziale von KI verstehen und sicher in ihre Arbeit integrieren möchten, ohne rechtliche Risiken einzugehen. Mitglieder von DPV oder bdfj nehmen kostenfrei oder mit 50% Ermäßigung teil. Erfreulich viele Kollegen nutzen die Chance, um mehr über die unausweichliche Zukunft von Künstlicher Intelligenz zu erfahren.
Recherchereise nach Bangladesch im Februar 2026
Bangladesch steht mit über 170 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 147 570 km² weltweit auf Platz eins der Flächenstaaten nach Bevölkerungsdichte. Dhaka, die Hauptstadt, ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. Und dank eines wirtschaftlichen Aufschwungs konnte das Land zuletzt seine sozialen und ökonomischen Indikatoren verbessern. Trotzdem zählt es zu den ärmsten Ländern des asiatischen Kontinents. Seit August letzten Jahres wird Bangladesch von einer Expertenregierung geführt, mit dem Friedensnobelpreisträger und Wirtschaftswissenschaftler Muhammad Yunus an der Spitze. Viele Parameter machen das südasiatische Land für Berichterstatter interessant. Nach Gesprächen mit verschiedenen Stellen plant das Journalistenzentrum Deutschland deshalb für den Februar 2026, dem voraussichtlichen Zeitraum der Wahlen, eine Pressereise in dieses faszinierende Land zu organisieren. Dazu hat sich ein Vertreter von DPV und bdfj mit dem Botschafter des Landes getroffen, um sich in einer Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung auszutauschen und weitere Vorbereitungen abzusprechen.
Tag der jungen Freiberufler
Das Gesprächsforum „Junge Freie Berufe“ des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) lädt nach Berlin ein. Die jungen Freiberuflerinnen und Freiberufler von DPV und bdfj sind dazu herzlich willkommen. Das Forum vertritt die jungen Berufsträger im BFB, identifiziert Herausforderungen und bringt ihre Perspektiven in die BFB-Agenda ein – von Gründergeist über Fachkräftesicherung bis zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Vernetzung untereinander ist von besonderem Wert. Die Teilnehmer erwartet ab 13 Uhr ein vielseitiges Programm mit inspirierenden persönlichen Geschichten, Impulsen für berufspolitisches Engagement sowie praxisnahen Einblicken in Gründung, Nachfolge und Strategien zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Außerdem werden zentrale politische Forderungenjunger Freiberufler thematisiert. Es gibt keine formale Altersgrenze – besonders angesprochen sind jedoch junge Berufsträger bis etwa 45 Jahre. Mit dabei sind engagierte Freiberufler und Vertreter aus dem Netzwerk des BFB, aus der Politik haben führende Politiker der Regierungsparteien CDU und SPD zugesagt. Die Teilnahme am Tag der Jungen Freien Berufe ist für die Mitglieder von DPV und bdfj kostenfrei. Der BFB vertritt als alleiniger Spitzenverband der freiberuflichen Kammern und Verbände die Interessen der Freien Berufe in Deutschland, der DPV ist hier als einziger Journalistenverband seit vielen Jahren als Mitglied engagiert.
Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland in IPI-Germany Vorstand wiedergewählt
Im Rahmen des Weltkongresses des International Press Institute (IPI) in Wien findet auch die Versammlung des deutschen Komitees statt. Dabei steht die Durchsetzung der Pressefreiheit in allen Ländern weltweit im Mittelpunkt aller Bemühungen. Die Teilnehmer diskutieren die Möglichkeiten zur Umsetzung der gesetzten Ziele. So befassen sie sich mit den großen Tech-Plattformen, die immer mehr zur bestimmenden Kommunikationsinfrastruktur für den gesellschaftlichen Meinungs- und Willensbildungsprozess werden. Der Fokus soll auf Möglichkeiten gerichtet werden, mit denen man im gemeinschaftlichen, europäischen Kontext den immensen Herausforderungen für den Journalismus begegnen kann. Bei den Wahlen zum Vorstand wird ein Vertreter von DPV und bdfj einstimmig in den dreiköpfigen Vorstand wiedergewählt. Beide Berufsverbände sind seit vielen Jahren Mitglied von IPI.
Medienverband der freien Presse muss Unterlassungserklärung abgeben
In einer Meldung und online gibt der MVFP Medienverband der freien Presse e. V. tatsachenwidrig an, der durch ihn ausgestellte Presseausweis sei eine „offizielle“ Legitimation. Der MVFP ist nach eigenen Angaben an die Stelle des Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) getreten, welcher bereits mehrfach einschlägig Unterlassung erklären musste. Jetzt muss auch der MVFP seine öffentlichen Angaben korrigieren und dem DPV gegenüber eine strafbewehrte Unterlassungserklärung mit dem Inhalt abgeben, den durch ihn ausgestellten Presseausweis in Zukunft nicht derart unwahr zu bewerben.
Aktuelle Hinweise zum Engagement des Journalistenzentrum Deutschland finden Sie unter www.berufsvertretung.de
Engagement - RückBLENDE finden Sie im Medienmagazin journalistenblatt auf der Seite 39